Eine Busfahrt, die ist lustig …..


Am 17. September war es wieder soweit. Als Höhepunkt im Vereinsleben startete für die Mitglieder die 2022er Vereinsausfahrt. Aber es hatten auch wieder Freunde und Unterstützer des Vereins die Chance, an dieser Exkursion teilzunehmen. Es ist immer wieder unglaublich und man kann nur den Hut davor ziehen, welch überraschende, schöne und unbekannte Erlebnisse und Ziele der „Reiseleiter“ Mathias Maibier zusammengestellt hat.


Die erste Station führte uns, insbesondere zur Freude der Herren, zu einem Hopfenerntebetrieb in Gävernitz. Die Führung durch die Vermarktungsanlage, welche schon zu DDR-Zeiten existierte, vermittelte viel Wissenswertes zum Anbau, der Ernte, Verarbeitung und Vermarktung des Hopfens.

Nach dem traditionellen Frühstück mit Knackern, Brötchen und Zuckerkuchen machten wir uns auf den Weg zu einem Stück regionaler Bergbauhistorie. Die Jahrhunderte haben unglaublich beeindruckende Bauwerke hervorgebracht, deren Entstehung man sich mit heutigen Maßstäben kaum vorstellen kann. Zur Entwässerung von Bergbaustollen im Freiberger und Brander Revier wurde ein knapp 51km langer unterirdischer Stollen gegraben, welcher bis zur Triebisch bei Klipphausen reicht. Damit der Stollen von mehreren Stellen aus gegraben werden konnte und um später in Abständen Revisionsschächte verfügbar zu haben, wurden senkrecht zum Stollen sogenannte Lichtlöcher getäuft. Durch ein Huthaus wurden Mensch und Material ein- und ausgefahren. Der unterirdische „Kanal“ mit einem minimalen Gefälle und den Ausmaßen ist sogar mit kleinen Booten beschiffbar. Das vierte Lichtloch des Rothschönberger Stollns in Reinsberg wird von einem Verein betreut. Ein – mit seinen 87 Jahren extrem vitales – Vereinsmitglied brachte uns in einem ausgesprochen lebendigen Vortrag die Entstehungsgeschichte des Stollens näher. Es war ein echter Hochgenuss, den Ausführungen zu folgen!

Weiter ging es mit Kretzschmar Reisen denn nach dem Wissenswerten sollte auf einer Ausfahrt auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Der Gasthof in Lossen bewirtete uns vorzüglich.

Die letzte Station ließ uns in fortgeschrittenem Alter noch einmal die Luft einer Hochschule einatmen. In der der Medienfakultät der Hochschule Mittweida bekamen wir einen sehr interessanten Einblick in die Studienausbildung angehender Talente vor und hinter der Kamera bzw. dem Mikrofon.



So ein Erlebnistag ist leider stets viel zu schnell vorüber und die letzte Etappe ruft. Der Tag fand seinen Ausklang auf dem Tinkerhof in der Happeldiele. Dort wurde das Quiz zur Reise ausgewertet und die Gewinner bekamen ein Präsent mit Bezug zum Tag und seinen Stationen. Ein kleiner Imbiss und letzter gemütlicher Schluck in geselliger Runde durften nicht fehlen. Das Erlebte hat auch in diesem Jahr ganz sicher allen Teilnehmern viel Lust auf ein nächstes Mal bereitet.



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